Freitag, 4. Februar 2011

gelesen: Alan Bradley, Flavia de Luce - Mord im Gurkenbeet

"Im Wandschrank war es dunkel, und die Dunkelheit hatte die Farbe von altem  Blut."


Ganz schön blutig, der Anfang von der Geschichte um die kleine chemiebegeisterte, liebevoll "Giftmischerin" genannte Flavia de Luce und dem Mord, der ihr Elternhaus in helle Aufregung versetzt. Flavia schafft es in bester Miss Marple- und Sherlock Holmes-Manie den Mordfall zu lösen und den Täter zu entlarven, leider nicht ohne selbst in tödliche Gefahr zu geraten. Doch zum Glück sind ihre Lieben von zu Hause und auch die Polizei nicht ganz so vertrottelt wie in vergleichbaren Geschichten, so dass am Ende alles gut wird.

Ein ganz zauberhafter und liebevoll geschriebener Krimi, dessen Übersetzung aus dem Englischen wirklich gelungen scheint. Man erkennt nämlich auch noch in der deutschen Fassung den herrlichen englischen Wortwitz (obwohl der im Original vermutlich noch besser wäre, aber immerhin :)). Zudem lernt man ganz nebenbei noch eine Menge über die Entwicklung des englischen Postsystems und der Briefmarken.

Fazit: Klare Leseempfehlung. Und die nachfolgenden Bücher der Flavia-Reihe werde ich mir in jedem Fall auch noch besorgen (bisher noch erschienen: Flavia de Luce - Mord ist kein Kinderspiel; ich hoffe auf weitere Bände!)

1 Kommentare:

LPunkt hat gesagt…

Das Buch habe ich hier schon liegen und werde es als nächsten anfangen. Ich bin gespannt :)

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